Samstag, 14. Januar 2017

Nobelpreisträgerin Karman: Der vergessene Krieg in Jemen


das unabhängige Nachrichtenmagazin Kontext TV hat eine neue Sendung veröffentlicht:

Nobelpreisträgerin Karman: Der vergessene Krieg in Jemen

Der Beitrag ist online zu finden unter: 

mit 
Tawakkol Karman, Journalistin und politische Aktivistin im Jemen. 2011 erhielt sie den Friedensnobelpreis für ihr Engagement im Arabischen Frühling.

Der Jemen werde im Kampf der arabischen Koalition unter Saudi Arabiens Führung und den Huthi-Milizen, unterstützt vom Iran, zerrieben, sagt Tawakkol Karman. Die Zivilgesellschaft leide sehr. 10 Millionen Jemeniten seien vertrieben worden. Die internationale Gemeinschaft schaue bei den Menschenrechtsverletzungen jedoch tatenlos zu. Sie habe die friedliche Revolution im Jemen seit 2011 nicht wirklich unterstützt. Jetzt sei eine Entwaffnung der Milizen notwendig, um an die ersten Schritte einer politischen Reform nach dem Arabischen Frühling wieder anzuknüpfen. Wichtig sei auch eine wirtschaftliche Reform. Denn Frieden brauche Entwicklung, so Tawakkol Karman.

Die Sendung gliedert sich in drei Teile:

1. Friedliche Revolution und gewaltsame Reaktion: Der Bürgerkrieg im Jemen und die Rolle Saudi Arabien und Irans: http://www.kontext-tv.de/de/sendungen/friedliche-revolution-und-gewaltsame-reaktion-der-buergerkrieg-im-jemen-und-die-rolle


3. 10 Millionen in Jemen auf der Flucht: Frieden braucht Entwicklung: http://www.kontext-tv.de/de/sendungen/10-millionen-jemen-auf-der-flucht-frieden-braucht-entwicklung

Die Sendung kann über "embedded code" auf anderen Seiten integriert werden (Creative Commons NC-BY).

Kontext TV ist auch auf Facebook vertreten: http://www.facebook.com/KontextTV
Sie können uns auch auf Twitter folgen: https://twitter.com/KontextTV

Kontext TV braucht Ihre Unterstützung!
Kontext schaltet grundsätzlich keine Werbung und akzeptiert auch keine Form von Sponsoring. Um weiter existieren zu können, sind wir daher auf die Unterstützung unser Zuschauerinnen und Zuschauer angewiesen.

Sie können Fördermitglied des gemeinnützigen Vereins Kontext Medien e.V werden oder spenden. Weitere Informationen sind hier zu finden: http://www.kontext-tv.de/foerdermitgliedschaft

Mit freundlichen Grüßen
David Goeßmann
----

kontext_logo
David Goeßmann
Kontext TV
Bötzowstr. 70
10407 Berlin
phone: +49.(0)30.5354466
mobile: +49. (0)1775444530
www.kontext-tv.de

Freitag, 30. Dezember 2016

Sacharowa über Obama-Regierung: "Außenpolitische Versager"

Außenamtssprecherin Maria Sacharowa
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat einen Kommentar über die jüngsten antirussischen Maßnahmen der Obama-Regierung veröffentlicht. Obamas "verbittertes" und "hilfloses" Team habe dem Ansehen des Weißen Hauses geschadet.

Sacharowa schrieb auf Facebook, dass der ausscheidende US-Präsident keine wesentlichen Erfolge in der Außenpolitik hinterlässt. Obamas Entscheidung, 35 russische Diplomaten auszuweisen und zwei diplomatische Einrichtungen Russlands in den Vereinigten Staaten zu schließen, sei ein großer Fehler.
"Heute wurden Amerika, wurde das amerikanische Volk durch ihren eigenen Präsidenten erniedrigt. Nicht durch internationale Terroristen, nicht durch feindliche Truppen. Dieses Mal wurde Washington durch seinen eigenen Herren geohrfeigt", erklärte Sacharowa. Die scheidende US-Regierung sei "eine Gruppe außenpolitischer Versager, verbittert und borniert."
Die außenpolitische Sprecherin bekundete zudem ihr Mitgefühl für US-Außenminister John Kerry, da dieser ebenfalls unter der jetzigen Regierung leide. Kerrys Kollegen würden diesen verspotten.
"Herr Kerry, lassen Sie mich Ihnen in diesem schwierigen Augenblick für die Vereinigten Staaten Worte der Sympathie übermitteln: Sie haben alles Mögliche getan, um den außenpolitische Kollaps Ihres Landes zu verhindern", schrieb Sacharowa.
Die Obama-Regierung habe durch ihre inkonsistente Außenpolitik den Mythos des amerikanischen Exzeptionalismus diskreditiert, dem zufolge die Vereinigten Staaten einen besonderen Platz in der Welt einnehmen, so Sacharowa:
"Das war's, der Vorhang ist gefallen. Die schlechte Aufführung ist vorbei. Die ganze Welt, von der ersten Reihe bis zur Loge, schaut zu, wie Barack Obama und sein halbgebildetes außenpolitisches Team Amerikas Ansehen und Führung einen vernichtenden Schlag versetzt…"



Quelle: RT DEUTSCH

Mehr zum Thema:
Gegenmeinung: Ehemalige US-Geheimdienstexperten erläutern, warum der Vorwurf, Russland habe die Wahl des US-Präsidenten zugunsten Trumps von Hackern manipulieren lassen, nicht zutrifft >>>